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20. September 2019

UNGEHEUERLICH! WERLER RAT STIMMT GESCHLOSSEN GEGEN VERURTEILUNG DER ATTACKE AUF KATHOLISCHEN GEMEINDEPRIESTER!


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Schaden für das Image der „Wallfahrtsstadt“ Werl dürfte nach dieser  „Abstimmung“ wohl leider irreparabel sein!?

Die  gescheiterte Werler Mehrheitspolitik, die die Werler Bürger immer kräftiger abkassiert,  unsere Stadt bereits in den Ruin getrieben hat, (z. Bsp. alleine ca. 150 Millionen Euro in den letzten 25 Jahren an Bankzinsen verschleudert hat), die Werler Innenstadt in eine heruntergewirtschaftete Ödnis verwandelt hat,  sich selber gleichzeitig „schöne“, „dicke“ Bezüge gönnt, diese politisch fulminant gescheiterte „Mehrheitspolitik“ hat sich in der vergangenen (Sonder-)Ratssitzung nun leider selber ein endgültiges, geistig-moralisches, Armutszeugnis,  ausgestellt! Wenn in einer  „Wallfahrtsstadt“ ein christlicher Gemeindepriester in aller Öffentlichkeit (Supermarkt/Lidl) als „Ungläubiger“ und „Schwein“ schwer attackiert und sogar physisch bedrängt wird, dann stimmt man ausgerechnet im Rat dieser angeblichen „Wallfahrtsstadt“ anschließend geschlossen GEGEN eine entsprechende  Ratsresolution, zur allgemeinen Verurteilung dieses Übergriffs und verweigert ebenfalls die  Erklärung der Solidarität mit dem Opfer!? Wie bitte, geht`s noch ????

Ein ungeheuerlicher und zugleich äußerst beschämender Politeklat, den sich diese Werler „Mehrheitspolitik“ nun leider wieder erlaubt hat! Mit dieser kruden Entscheidung sind jedoch nun die letzten Feigenblätter gefallen, der klare Blick hinter den Vorhang ist nun für jeden kritisch denkenden Werler Demokraten leicht möglich! Diese Werler „Mehrheitspolitik“ hat sich mit dieser haarsträubenden  Entscheidung nun endgültig und ein für alle Mal selber diskreditiert, ja gradezu restlos entlarvt! Das Wort Enttäuschung bedeutet, sich von einer Täuschung zu ent-ledigen und genau dies sollte jetzt in den Köpfen der Werler Bürgerschaft, im politisch-demokratischen Sinne, geschehen!  Alle  denkenden Werler Bürger, die statt Dekadenz, Heuchelei und verlogen-liberalem „Portmonee-Wählertum“ noch menschlich-humanistische Werte und eine zukunftsfähige, solidarisch-weltoffene und auch dialogfähige Kommunalgesellschaft befürworten, sollten diese, zumindest für die Werler Stadtgeschichte beispiellose Ratsentscheidung, als ein mahnendes Beispiel, für die ideologisch-geistige Verfasstheit  der aktuell  herrschenden „Pseudo-Parteieliten“, bitte einmal ernsthaft zur Kenntnis nehmen!

Ein Werler Rat verurteilt NICHT einmal mehr einen schweren Übergriff gegen einen katholischen Geistlichen, auch der Antrag zur uneingeschränkten Solidarität wird von diesem Rat schweigend abgelehnt….. das sollte man sich einmal alles gaaaaaaanz langsam auf der Zunge zergehen lassen!

Die Ratsfraktion der WP! distanziert sich – ausgehend von  diesem wirklich ent-täuschenden „Ratsbeschluss“ – ausdrücklich  VON ALLLEN WERLER RATSFRAKTIONEN UND DEM CDU-BÜRGERMEISTER!  Folgende Personen sollten wohl, schon alleine im Interesse des Ansehens der Wallfahrtsstadt Werl, besser unverzüglich über die Aufgabe ihrer Ratsmandate ernsthaft nachdenken:

Bürgermeister Michael Grossmann (CDU),  Friedrich Graf von Brühl(CDU), Bruno Auer (CDU), Friedrich Böllhoff (CDU) ,  Hans-Georg Betz (CDU),  Frank Debeljack (CDU),  Klaus Eifler (CDU),  Ursula Grossmann (CDU),  Beate Kohlmann (CDU),  Elisabeth Kramer (CDU),  Ralf Offele (CDU),  Ingrid Ostrowski (CDU),  Petra Vorwerk-Rosendahl (CDU), Klemens Becker (CDU), Detmar Dißlhoff (BG), Siegbert May (BG), Dieter Riewe (BG), Karl-Joseph Lippold (SPD), Klaus Nordmann (SPD), Sascha Quint (SPD), Hans Jürgen Stache (SPD), Uwe Frieg (SPD), Dominik Frieg (SPD), Michael Ehlert (SPD), Angelika Schritt (SPD), Hendrik Weber (SPD), Michael Dörrer (FDP), Sahabuddin Mia (Grüne).

6 Antworten “UNGEHEUERLICH! WERLER RAT STIMMT GESCHLOSSEN GEGEN VERURTEILUNG DER ATTACKE AUF KATHOLISCHEN GEMEINDEPRIESTER!”

  1. Presseanalyst
    18. November 2017 am 10:50

    Die „Presse“ von Samstag zeigt doch, wo wir in diesem Land inzwischen angekommen sind. Zum Glück sind viele Bürger/innen inzwischen deutlich kritischer und wachsamer geworden und durchschauen derart verlogen-polemische Strategien! Wenn man keine eigenen Argumente mehr hat, verhetzt man einfach die politisch Andersdenkenden! Blöd nur, dass immer mehr Menschen diese plumpe Strategie durchschauen, um so blöder, wenn man selber keinerlei Argumente hat und die „Stimmungsmache“ ausgerechnet von Personen betrieben wird, die eh keiner mehr ernst nimmt! Die unterschwellige Drohung/Ermahnung in Richtung des Probst, quasi weil dieser es überhaupt gewagt hat, so einen Gemeindebrief zu veröffentlichen, fand ich persönlich ebenfalls sehr bezeichnend….Zitat M.Dietz:“Hätte der Probst zu St.Walburga heute zu entscheiden, er würde den Vorgang sicherlich nicht noch einmal so hochhängen. Weil er mittlerweile weiß, was er damit angerichtet hat. “ (Zitat Ende) So so… da gibt der „schlaue“ Redakteur hier quasi gleich mal vor, wie sich ein Probst demnächst zu verhalten hat, weil er ja angeblich etwas „angerichtet“ hat? Darf ein Probst nicht mehr darüber berichten, wenn einer seiner Gemeindepriester öffentlich als „Schwein“ und „Ungläubiger“ attackiert und bedrängt wird? Was erlaubt sich dieser „Pseudoredakteur“? Weiterhin ist es sehr interessant, wie dieser fragwürdige Chefredakteuer bemüht ist, einen islamistischen Hintergrund für diese Attacke permanent in Zweifel zu ziehen… Zitat M. Dietz:“Ein katholischer Priester wird in einem Supermarkt beleidigt, ob vielleicht, von einem religiös Andersdenkenden, ist bis heute nicht bewiesen.Ob die Attacke überhaupt religiöse Motive besaß, weiß kein Mensch.(Zitat Dietz Ende) So so…. da attackiert jemand einen Geistlichen, der in Amtskleidung mit „Tipp-Ex-Kragen“ (Einschubkollar) am Einkaufen ist und somit als christlicher Geistlicher leicht erkennbar ist! mit den Rufen du „Schwein“, du „Ungläubiger“ und für den „hochtalentierten“ Chefredakteuer ist es danach zweifelhaft, ob es sich hierbei überhaupt um einen religiös motivierten Übergriff handelt!?!? Ich frage mich langsam ernsthaft, ob so ein „Journalist“ wie dieser Herr Dietz nicht seinen Beruf komplett verfehlt hat… wen glaubt dieser Mann hier in Werl eigentlich noch hinter die „Fichte“ führen zu können??:))))))

  2. DER GUTE KOMMENTAR!
    18. November 2017 am 14:16

    Also der Redakteur vom Werler Lokalteil kommt mir langsam schon etwas komisch vor?! Ich finde, aus seinem äußerst polemischen, schon fast haßerfüllt anmutendem Kommentar kann man eigentlich nur den riesigen Frust und den intellektuellen Minderwertigkeitskomplex herauslesen, den dieser arme Mann wohl hat, der diesen armen Mann offenbar emotional schwer quält und den er in die Welt hinausschreibt. Ja, vielleicht ist dieser Mann ja wirklich in seiner Rolle als Chefredakteuer vom Werler Lokalteil verrückt geworden? Vielleicht ist es somit alles nur ein verdeckter Schrei nach Hilfe? Dieser Redakteur hat meiner Meinung nach schon ein sehr ausgeprägtes „Inspektor-Clouseau-Syndrom“ und wir wissen doch alle, wie schlimm es am Ende mit Chefinspektor Dreyfus geendet ist . Dreyfus Dietz …. das fängt beides mit D an… nur ein reiner Zufall???
    Er sollte vielleicht wirklich besser in eine gute, psychiatrische Behandlung/Therapie gehen, vielleicht trifft er ja dort dann sogar den Büttenredner/Ratsoberlehrer-Oberschlaumeier von Werl und man kann dann dort – in der Nervenheilanstalt- eine eigene, kleine Selbsthilfegruppe gründen, ja vielleicht sogar eine eigene, kleine Anstaltszeitung gemeinsam herausgeben?

  3. Peter Meckeler
    20. November 2017 am 11:35

    Fakt ist, dass der Anzeiger und somit sein Chefredakteur das absolute Meinungsmonopol in Werl und Umgebung hat, denn vor Jahren wurde die Westfalenpost durch SPD (sie besitzt viele Verlage) inszenierte „Werbe-Anzeigenreduktion“ = Einnahmenschrumpfung, als konservatives Pendant weggemobbt, sodaß vorwiegend nur noch grün-rot – verseuchte Meldungen indoktriniert werden, obschon mindestens 30 % der Abonennten konsevative Weltanschauungen haben. ALSO muss ein Presseblatt her, welches die Bürger über die wahren Umstände hierzulande aufklärt. Wäre da nicht ein Wochenblatt Ihrer Partei sinnvoll? Zunächst mit 1000 Exemplaren? Verteiler lassen sich doch finden. Ich selbst habe das schon mit meinem Sauerlandboten und 500 – 700 Exemplaren zu Weihnachten-Ostern und Pfingsten geschafft. Eigene PRESSE ist enorm WICHTIG!!! Agieren, angreifen, anstatt immer wieder nur zu reagieren, auf einen unberechenbaren und total links-grün-verseuchten Chefredakteur, welcher keine Leserbriefe, ausser von links-grünen Schreibern zulässt.

  4. Peter Meckeler
    20. November 2017 am 21:27

    Ich fürchte mich nicht vor Säbeln und Kanonen, sondern vor Tinte und Feder! Diese scharfsinnige Analyse traf Napoleon. Ein Kriegsthyrann zwar, doch die Presse sah er als enorm wichtig. Ohne die/ihre Medien wäre Merkel schon nicht mehr an der Macht. Die SPD ist an 70 % der Buch-und Zeitungsverlage beteiligt. Die Grünen haben die TAZ gegründet. Wir brauchen in Werl und Umgebung einen Gegenpol zum „Dietz`schen Meinungskartell“!!

  5. Martin Westermann, Werl
    21. November 2017 am 20:49

    ARMUTSZEUGNIS DES WERLER STADTRATES und BERICHTERSTATTUNG WIE IN DER BOULEVARD-PRESSE.
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    Anbei mein wieder einmal vom Leiter der Lokalredatkon Werl des Soester Anzeigers NICHT VERÖFFENTLICHTER LESERBRIEF vom 19.11.2017.
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    ARMUTSZEUGNIS DES WERLER STADTRATES und BERICHTERSTATTUNG WIE IN DER BOULEVARD-PRESSE.
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    In der bewussten Wahl seiner großen und kleinen Überschrift und in der Berichterstattung vom 18.11.2017 selbst hat der LEITER DER WERLER LOKALREDAKTION einmal mehr gezeigt, dass er sich JOURNALISTISCHEN GRUNDSÄTZEN wieder einmal NICHT VERPFLICHTET FÜHLT, dass er hier seine NÄHE ZUM BOULEVARD-JOURNALISMUS ZEIGT und dass er sein MEINUNGSMONOPOL ein weiteres Mal zum Nachteil einer vollumfänglichen Information der Leser DURCHSETZT.
    ..
    Schon in den ersten Jahren in der Schule lernen wir im Deutschunterricht, dass eine Überschrift im Zusammenhang mit dem Hauptgeschehen des nachfolgenden Textes stehen sollte. Dies gilt umso mehr für Zeitungsberichte, bei denen Überschriften eine schnelle Groborientierung ermöglichen sollen.
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    Die hier gewählten Überschriften „Mahnung: Nicht Religionen gegen Religionen ausspielen. Stadtparlament lehnt in Sondersitzung Antrag der ‚Werler Protestwähler‘ ab“ muss beim nicht detailliert informierten Leser bei verständiger Würdigung zwangsläufig suggerieren, dass der Antrag der Werler Protestwähler darauf abgezielt hätte, tatsächlich Religionen gegen Religionen gegeneinander auszuspielen.
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    Das war aber weder im offiziellen Antrag noch in den in der Sondersitzung abgegebenen Erläuterungen der beiden Ratsvertreter der WERLER PROTESTWÄHLER (WP) zum Ratsantrag der Fall.
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    Der Leiter der Lokalredaktion hat hier – DEN LESER IRREFÜHREND – eine Randbemerkung eines Ratsmitgliedes der Grünen zur Hauptschlagzeile seiner Berichterstattung gemacht.
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    Dem ist entgegen zu halten, dass sich beiden Ratsvertreter der Werler Protestwähler in der Sondersitzung mehrfach für die GRUNDGESETZLICH BESONDERS GESCHÜTZE RELIGIONSFREIHEIT gleich welcher Religion oder Nichtreligion ausgesprochen haben und explizit und ausdrücklich erwähnt haben, dass der Antrag sich nicht generell gegen die Bürger Islamischen Glaubens wendet.
    Vielmehr wurde von Herrn Fischer ausdrücklich angemerkt, dass es auch unter den Christen fundamentalistische Vertreter gibt.
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    Oft wird Herrn Fischer vorgeworfen, sich im Rat der Stadt selbst darzustellen.
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    Wer Ratssitzungen öfter als Bürger besucht, wird feststellen, dass auch der Bürgermeister einen ausgeprägten Hang zur Selbstdarstellung hat, natürlich –weil regelmäßig dem EINFACH ZU VERTRETENDEN „MAINSTREAM“ FOLGEND – auf eine andere Art wie Herr Fischer.
    ..
    Weiter wird ein regelmäßiger Besucher von Rats- und Ausschusssitzungen sich wundern, welchen „Schmusekurs“ die anderen Oppositionsdateien allzu oft mit dem Bürgermeister, der CDU und der Verwaltung fahren.
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    In der Sondersitzung hat sich nach meiner Erinnerung KEIN SPD-VERTRETER ZU WORT GEMELDET.
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    Der Bürgermeister zeigt sich in der Sondersitzung einmal mehr MIT SEINER WORTREICHEN UND „BLUMIGEN“ DARSTELLUNG IN DER ROLLE DES OBERLEHRERS , in dem er darstellte, dass das, was von den Weler Protestwählern im Antrag gewünscht wurde, für den Rat in seiner Gesamtheit selbstverständlich sei.
    ..
    Da stellt sich dem erstaunten Leser natürlich die Frage, warum der Bürgermeister dann aber in seiner Funktion als Bürgermeister den Propst – so die Darstellung im Pfarrbrief – angerufen und OFFIZIELL ALS OBERSTER REPRÄSENTANT DER STADT WERL seine Solidarität bekundet hat, wenn die Haltung des Gesamtrates und damit auch die des Bürgermeisters in dieser Sache aufgrund der Vereidigung für die Ratsarbeit doch vorher schon allen – und damit auch dem Propst – offenkundig sein musste.
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    Oder hat die Werler Geistlichkeit AUCH DIESE WORTE – jetzt des Bürgermeisters – FEHLINTERPRETIERT, wie im Nachhinein möglichweise die angebliche Hilfeabweisung der Polizei fehlinterpretiert gewesen sein könnte?
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    Hat der Propst vielleicht „nur“ einen Anruf von Herrn Grossmann als Privatperson und nicht vom Bürgermeister als höchsten Repräsentanten des Werler Rates erhalten?
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    Wichtig erscheint mir, an dieser Stelle noch einmal den ausdrücklichen Antrag der WP wiederzugeben:
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    „Der Rat/Bürgermeister der Wallfahrtsstadt Werl verurteilt offiziell und mit aller Entschiedenheit den Übergriff auf einen christlichen Gemeindepriester und erklärt seine uneingeschränkte Solidarität mit dem betroffenen Opfer.“.
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    Hier darf die FRAGE ERLAUBT SEIN, ob die nicht zustimmenden Ratsmitglieder mit ihrer Ablehnung dieses Antrags tatsächlich IM SINNE DER MEHRHEIT DER WERLER BÜRGER GEHANDELT haben oder ob sie vielmehr nur zur BEFRIEDIGUNG EIGENER PERSÖNLICHER EITELKEITEN Herrn Fischer die Beschlusszustimmung nicht gegönnt haben.
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    Ein Rat der Stadt Werl, der hier MIT SCHEINARGUMENTEN SEINE ZUSTIMMUNG VERWEIGERT hat, muss sich seine UNBESTREITBARE UNKONSEQUENZ vorwerfen lassen.
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    Jedes Ratsmitglied, das dem konkreten Beschlussantrag der WP hier nicht folgte, musste konsequenterweise im Nachgang dem Bürgermeister seine Gefolgschaft entsagen und auch konsequent darauf bestehen, dass dessen ANRUF BEIM PROPST MIT DER SOLIDARITÄTSBEKUNDUNG im Nachgang nicht die Unterstützung des Rates gefunden hat und dass sich der Rat davon NACHTRÄGLICH DISTANZIERT und dass die Solidaritätsbekundung durch den Bürgermeister als VÖLLIG UNANGEMESSEN eingestuft wird.
    ..
    Wie so oft, misst der Leiter der Lokalredaktion mit zweierlei Maß.
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    Herrn Fischer wirft er vor, dass er die erwähnten weiteren Belästigungen von Werler Bürgern nicht ansatzweise belegen kann. Da stellt sich die Frage, warum er nicht auch in Frage stellt, ob der betroffene Priester den ihm wiederfahren Angriff belegen kann und ob der betroffene Priester belegen kann, dass er die Polizei angerufen hat und die Hilfeleistung mangels Zuständigkeit tatsächlich abgelehnt worden ist.
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    Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang – WIE DEN RATSMITGLIEDERN ALLESAMT BEKANNT – , dass Rundblick-Unna.de berichtet hat, DASS DIE POLIZEI NACH EINGEHENDER PRÜFUNG GAR KEINEN ANRUF ERHALTEN HABEN WILL und dass die Polizei sehr verärgert darüber sei, dass bis auf Rundblick-Unna.de und das Hellwegradio kein Medium überhaupt bei der Polizei nachgefragt hätte.
    ..
    Warum wurde dieser Punkt eigentlich nicht in der Ratssitzung angesprochen?
    ..
    Martin Westermann, Werl

  6. Martin Westermann, Werl
    2. Dezember 2017 am 12:17

    Sitzen im Werler Stadtrat die ehrenvolleren und besseren Demokraten und „Verfassungsschützer“ ?
    ..
    Nachdem bereits meine LESERBRIEFE an den SOESTER-ANZEIGER vom 23.09.2017, 01.10.2017, 05.11.2017, 12.11.2017 und 19.11.2017 allesamt vom WERLER MEINUNGS-MONOPOLISTEN des LEITERS der LOKALREDAKTION WERL NICHT VERÖFFENTLICHT WORDEN SIND, ist auch mein erneuter LESERBRIEF vom 29.11.2017 nicht veröffentlicht worden.
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    Hier der Leserbrief für Interessierte:
    ..

    „Sitzen im Werler Stadtrat die ehrenvolleren und besseren Demokraten und „Verfassungsschützer“ ?“
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    Noch vor gar nicht langer Zeit hatte der Soester-Anzeiger am 18.11.2017 berichtet, dass mit Ausnahme der Vertreter der Werler Protestwähler alle Ratsmitglieder den Antrag der Werler Protestwähler, den ich nachfolgend noch einmal zitiere, abgelehnt haben.
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    Der Antrag lautete: „Der Rat/Bürgermeister der Wallfahrtsstadt Werl verurteilt offiziell und mit aller Entschiedenheit den Übergriff auf einen christlichen Gemeindepriester und erklärt seine uneingeschränkte Solidarität mit dem betroffenen Opfer.“
    ..
    Der Bürgermeister führte zu diesem Antrag in der Sondersitzung des Stadtrates aus: „Das was die Werler Protestwähler da fordern, sei für den Rat in seiner Gesamtheit selbstverständlich, ohne dass dies der besonderen Betonung bedürfe. Schließlich verpflichte sich jeder Abgeordnete zu Beginn seiner Tätigkeit auf das Grundgesetz.“.
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    Nach meiner Erinnerung hat die CDU diese Argumentation des Bürgermeisters ebenfalls geteilt. Von der SPD wurde erstaunlicherweise KEINERLEI WORTMELDUNG zu dem Antrag der WP abgegeben.
    ..
    Kein Ratsmitglied hat der Aussage des Bürgermeister widersprochen, so dass von den Antragsverweigerern einheitlich anzunehmen ist, dass diese der Argumentation des Bürgermeisters uneingeschränkt gefolgt sind und dem Antrag nicht zugestimmt haben, weil ja jeder Bürger weiß und es zudem doch wohl ganz offenkundig ist, dass die gewählten Ratsmitglieder uneingeschränkt zu dem durch das Grundgesetz besonders geschützte Recht auf Religionsfreiheit stehen.
    ..
    Diese UNSERE HONORIGEN und EHRENVOLLEN RATSMITGLIEDER sahen für sich also nicht die Notwendigkeit, sich dazu „hinabzulassen“ und eine offizielle Verurteilung und Solidaritätsbekundung auszusprechen.
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    Erstaunlich ist vor diesem Werler Hintergrund und diesem WERLER „WERTEMODELL“, welche offiziellen Solidaritätsbekundungen eine aktuelle, offensichtlich wohl fremdenfeindlich motivierte Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena im Sauerland ausgelöst hat.
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    So wurde in der 20:00 Uhr Tagesschau am 28.11.2017 zu dem Übergriff berichtet, dass die Bundeskanzlerin Merkel persönlich mit dem angegriffenen Bürgermeister telefoniert hat und dass der Bundespräsident Steinmeier dem Opfer schriftlich alles Gute gewünscht hat.
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    Wer sich auf die Internet-Seite des vom Westfälischen-Anzeigers betriebenen Portals für die Region Altena „come-on.de“ schaltet, findet dort zum 28.11.2017 unter der Überschrift „Reaktionen nach Attentat auf Bürgermeister Hollstein“ die einleitenden Worte „Politiker aus ganz Deutschland, aber auch Kirche und Gewerkschaften zeigen sich entsetzt nach dem Attentat auf Altenas Bürgermeister Andreas Hollstein. Wir sammeln an dieser Stelle ausgewählte Reaktionen:“
    Im Anschluss folgt dort die Auflistung der Persönlichkeiten, die ihr Entsetzen über diesen Vorfall offiziell kundgetan haben. Hier werden u.a. aufgezählt „Der Bundespräsident, Essens Bischof Dr. Overbeck, der Vorsitzende des DGB des Märkischen Kreises, Bundesinnenminister de Maizière, der SPD Vorsitzende Martin Schulz, der Vorsitzende der CDU Landtagsfraktion NRW, Ministerpräsident NRW Armin Laschet, Bundesjustizminister Maas, die Landesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen NRW und der stellvertretende Vorsitzende der AfD im NRW Landtag.“
    ..
    Alle diese Politiker und Volksvertreter müssen demnach – der LOGIK DER WERLER RATSMITGLIEDER FOLGEND – die Auffassung vertreten, dass die Deutschen Bürger nicht wissen, dass sie als Politiker und Volksvertreter für das grundgesetzlich geschützte Recht auf körperliche Unversehrtheit schon Kraft ihres Amtes einzustehen haben.
    ..
    Bei dem Vergleich der Vorkommnisse in Werl und in Altena und beim Vergleich der öffentlichen Reaktionen darauf darf die Frage erlaubt sein, ob die Werler Ratsmitglieder jetzt wirklich um ein Vielfaches schlauer, demokratischer und verfassungsrechtlich besser bewandert sind, als die vielen hochrangigen Vertreter, die sich mit dem Altenaer Opfer einer Messerattacke solidarisch erklärt haben und ihr Entsetzen zum Ausdruck gebracht haben.
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    Ich bleibe dabei: Der Grund für die Werler Ratsvertreter, dem Antrag der Werler Protestwähler nicht zuzustimmen, lag bei verständiger Würdigung der Dinge einzig und allein in PERSÖNLICHEN EITELKEITEN, dem UNLIEBSAMEN Ratsvertreter der Werler Protestwähler, Herrn Fischer, eine Zustimmung zu seinem Antrag NICHT ZU GÖNNEN.
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    Wenn die Werler Ratsvertreter konsequent wären, müssten Sie jetzt die vielen oben aufgezählten Solidaritätsbekundungen hochrangiger Volksvertreter in Richtung Altena und des dortigen Bürgermeisters allesamt als völlig überzogen und überflüssig ablehnen.
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    Ich vertrete im Gegensatz zu den Werler Ratsvertretern die Auffassung, dass es in den vorgenannten Fällen besser ist, eine ehrliche Solidariätsbekundung zu viel als eine zu wenig abzugeben.
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    Martin Westermann, Werl

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