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23. Juli 2019

Offener Brief von Ex-Bundestagsabgeordneten MANFRED SUCH an Probst Feldmann und Matthias Dietz (Redakteur Anzeiger), bezüglich der schweren Attacke auf einen Werler Gemeindepriester.


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Berit Such & Manfred Such

 

 

Mail:  Manfred.Such@gmx.de

 

  1. Z. Løkken, den 07. 11. 2017

 

Herrn

  Propst Michael Feldmann
Kirchplatz 4
59457 Werl

propst.feldmann@propstei-werl.de

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Feldmann,

es hat uns nicht überrascht, dass Sie, wie Sie in Ihren Pfarrnachrichten schreiben und wie der Anzeiger berichtet, den Vorfall in der Lidl–Filiale für erledigt erklären. Wir hatten aus langjähriger Berufserfahrung nichts anderes erwartet! Darum hat sich unsere Strafanzeige auch nicht gegen den Täter gerichtet, obwohl das möglich gewesen wäre. Dazu später.

Wir fragen uns jedoch, was Sie mit der Veröffentlichung der Angelegenheit überhaupt bezwecken wollten, wenn Sie letztendlich erklären, weder Strafanzeige noch Strafantrag erstatten bzw. stellen zu wollen?Sie beklagen sich darüber, dass von den Umstehenden niemand etwas gesagt hätte, was den Anzeiger zu der Schlagzeile veranlasste: „Die Umstehenden schweigen“.Anschließend beklagen und unterstellen Sie, dass der Vorfall „instrumentalisiert“ worden sei, also, dass das Schweigen durchbrochen wurde?Wir wissen nicht, wen oder was Sie mit „instrumentalisieren“ meinen und was Sie nach Veröffentlichung des beklagenswerten Vorfalls erwartet hätten? Vielleicht, dass der Bürgermeister u. a. aus Politik und Kirche Ihnen ihr Mitgefühl ausdrücken? Beileid erhaschen? Das wäre zu billig! Ach übrigens, gab es auch Beileidbekundungen aus der Ditib Werl Fatih Camii?Offensichtlich war Ihnen die Dimension nicht bewusst, die ein Angriff auf einen Vertreter einer großen Religionsgemeinschaft in der Bevölkerung auslösen würde, insbesondere wenn der Angriff einen islamistischen Hintergrund haben könnte. Diese Debatte scheinen Sie (und der Anzeiger dürfte mit Ihnen einig sein?) zu scheuen. Dort aber liegt das Problem, auf dass nicht nur Werl zusteuert.

Wir erleben, auch in Werl, wie sogenannte „Strenggläubige“ mit muslimischem Hintergrund unverhohlen Forderungen erheben, die über das hinausgehen, was wir als religiöse Privatsache verstehen und darüber hinaus beleidigt reagieren, wenn kritische Fragen zur Glaubensverfasstheit gestellt werden. Das wäre zu ertragen oder zu tolerieren.Die Grenze wird allerdings überschritten, wenn es zu bedrohenden und beleidigenden Angriffen, wie auf Ihren Gemeindepriester kommt. Als Atheisten, da werden Sie erstaunt sein, sitzen wir mit Ihrem Gemeindepriester in einem Boot, wenn es darum geht, von Islamisten beleidigt und bedroht zu werden. Ihnen unsere Erlebnisse als Atheisten in Dortmund zu schildern, würde hier den Rahmen sprengen. Das beginnt mit beschimpfen und verwünschen und geht weiter bis zu Todesdrohungen – ausgesprochen von in Deutschland aufgewachsenen muslimischen Jugendlichen und Erwachsenen.

Es wird Zeit, gerade in einer katholisch geprägten Wallfahrtsstadt wie Werl, islamistischen Umtrieben und religiösen Forderungen Grenzen aufzuzeigen. Eine Umschau in islamistisch geprägte Länder und auf islamistische Angriffe hier und in unseren Nachbarländern sollte den Blick schärfen, damit uns die grauenvollen Schicksale Ihrer Glaubensbrüder oder Ungläubiger auf alle Zeit erspart bleiben! Darum wäre es erforderlich gewesen, die Integrität Ihres Gemeindepfarrers auch mit den Mitteln des Strafrechts wiederherzustellen. Dass das verpasst wird, haben Sie (und der Anzeiger) zu verantworten! Soweit dazu! Wir müssen uns nicht vorwerfen lassen, geschwiegen zu haben und lassen uns dazu sogar instrumentalisieren, wenn Sie uns das auch vorwerfen wollen.

Die Reaktion der Polizei und der Staatsanwaltsschaft entspricht ebenfalls genau unseren Erwartungen, die sich aus unserer Berufserfahrung und aus aktuellen Fällen (!) ergeben, die hier zu thematisieren, wiederum an der Ausführlichkeit scheitern muss.

Der Anzeiger, Herr Dietz, mag da als polizeilicher Laie fundiertere Erfahrungen über Polizeiarbeit haben. So fragt er in seinem heutigen Kommentar tatsächlich: „Und mal ehrlich: Was hätte die Polizei denn am Tatort ausrichten sollen, den der „Täter“ (das Wort setzt der Anzeiger in Parenthese! MS) bis dahin längst verlassen haben dürfte.“ Wenn solches Einsatzverhalten von einem Medienvertreter als Polizeiarbeit akzeptiert wird, kann sich die Polizei das Erscheinen am Tatort in den meisten Fällen schenken.

Aus der Schilderung des Geschädigten dürfte sich, vergleichbar mit Fällen, in denen Vertreter von Religionsgemeinschaften beschimpft und beleidigt werden, der Verdacht der Volksverhetzung vorliegen. Hierzu reicht es, einfach mal im Internet zu recherchieren, welche Staatsanwaltschaft in welchen Fällen Strafanzeige und Anklage erhoben hat. Da es sich bei dem Delikt um ein Offizialdelikt handelt und sowohl die Polizei und auch die Staatsanwaltschaft nicht ermitteln, wie wir aus der Presseberichterstattung entnehmen, besteht nach wie vor in Bezug auf die Polizei und die Staatsanwaltschaft der Verdacht der Strafvereitelung im Amt. Wie die Verfolgung dieses Deliktes gehandhabt wird, haben wir bereits in unserer Strafanzeige zum Ausdruck gebracht. Darum schenken wir uns eine erneute Strafanzeige! (siehe oben) Was  das Delikt der Volksverhetzung betrifft, wissen wir nicht, wie schnell die Polizei am Tatort gewesen wäre und die Staatsanwaltschaft und der Staatschutz ermittelt hätte wenn der Täter Springerstiefel getragen hätte. Schließlich, Herr Feldmann, haben Sie und der mit Ihnen verbandelte Anzeiger der Forderung zum Hinsehen und zur Zivilcourage eine Absage erteilt. Ihr kollektives Versagen in dieser Sache bestärkt alle, die sich aus Konflikten heraushalten und lieber schweigen, als Gefahr zu laufen, in die Mühlen der Polizei und der Staatsanwaltschaft zu geraten. Und das können wir gut verstehen!

 

Mit freundlichen Grüßen
Berit und Manfred Such

7 Antworten “Offener Brief von Ex-Bundestagsabgeordneten MANFRED SUCH an Probst Feldmann und Matthias Dietz (Redakteur Anzeiger), bezüglich der schweren Attacke auf einen Werler Gemeindepriester.”

  1. TUTNICHTSZURSACHE
    9. November 2017 am 18:48

    Der Probst hat sich meiner Meinung nach janusköpfig und wenig redlich verhalten. Erst macht er (was vollkommen richtig war) Land und Leute in seinem Kirchenbrief auf schwere Missstände aufmerksam, aber selber für die eigene Überzeugung dann auch persönlich einzustehen, dass ist dann wohl doch eher zu unbequem oder heikel? Leider hat er offenbar nicht einmal gemerkt, wie ihm ein gewisser Redakteuer wirklich gesonnen ist!?!? WIRKLICH SCHADE!

  2. Martin Westermann, Werl
    9. November 2017 am 23:57

    RUNDBLICK-UNNA.DE schreibt bereits am 02.11.2017:
    ..
    Die POLIZEI TEILTE MIT, DASS ES KEINEN ANRUF EINES PRIESTERS auf den in Frage kommenden Telefonanschlüssen der WERLER POLIZEI GAB:
    ..
    LINK:
    https://www.rundblick-unna.de/2017/11/02/priester-als-unglaeubiger-beschimpft-mediale-instrumentalisierung-polizei-es-gab-keinen-anruf/
    ..
    ..
    Mein Kommentar dazu:
    ..
    Einer von beiden kann da eigentlich NICHT GANZ BEI DER WAHRHEIT GEBLIEBEN SEIN.
    ..
    Entweder die Geistlichkeit oder der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde.
    ..
    Die Offenlegung und Kontrolle der EINZELVERBINDUNGSNACHWEISE des Handys des geschädigten Priesters und der Telefonanschlüsse der Werler Polizei durch einen NEUTRALEN DRITTEN könnten für Aufklärung und zur WIEDERHERSTELLUNG DER GLAUBWÜRDIGKEIT zumindest einer der betroffene Parteien führen.
    ..
    Dass das üble Geschehen im Werler Supermarkt tatsächlich ÜBERREGIONALE AUFMERKSAMKEIT erlangt hat, kann jeder feststellen, der mal die Suchstrings „PRIESTER WERL UNGLÄUBIGER SCHWEIN“ in Google eingibt.
    ..
    Martin Westermann, Werl

  3. Mark M
    10. November 2017 am 10:24

    Zu Herrn Westermann. 1. Der katholische Geistliche hat laut Darstellung die 91000 angerufen. Meines Wissens nach werden nur Anrufe unter der 110( mit Sicherheit ) in Leitstellen aufgezeichnet! (Siehe hierzu Erlasse Sprachdokumentation in Leitstellen und Befehlsstellen der Polizei – RdErl. d. Ministeriums für Inneres und Justiz vom 26.11.1998 – IV C 2/D4/A 5 – 6010/8435/8451) Bitte informieren sie sich doch einmal 2. Denken sie bitte einmal an die erste Reaktion der Polizei nach der „Silvesternacht von Köln“, wonach hier angeblich alles friedlich und ruhig verlaufen sei…. ob das wohl auch alles anschließend so rausgekommen wäre, wenn dort die vielen Opfer nicht die 110 gewählt hätten ???? NOCH FRAGEN????? Was hätte diese Kölner Polizei wohl behauptet, wenn die Opfer über eine andere Dienstnummer angerufen hätten!?!?!—– NOCH FRAGEN????????????????

    • Martin Westermann, Werl
      11. November 2017 am 14:39

      Zum Beitrag von „Mark M“ vom 10.11.2017:
      ..
      Danke für Ihren Hinweis. Mir ging es aber nicht um den tatsächlichen Mitschnitt von GESPRÄCHSINHALTEN, der bei einem Anruf unter der Notfall-Telefonnummer 110 erfolgt, sondern lediglich in der Vorstufe um einen Einzelverbindungsnachweis über die eingehenden und abgehenden Anrufnummern mit Dauer der Verbindung, der nach meinem Kenntnisstand in allen Behörden geführt wird.
      ..
      Mit den Vorkommnissen in Köln gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht.
      ..
      Hierzu verweise ich auf meinen Beitrag unter Werler-Protestwahler.de “ http://www.werler-protestwähler.de/?p=1327 “ und auf meinen im Soester-Anzeiger leider nicht veröffentlichten Leserbrief vom 23.09.2017 „JETZT HAT AUCH WERL SEIN KÖLNER SILVESTER“.
      ..
      Also:
      Eine Sichtung der Einzelverbindungsnachweise sollte Klarheit schaffen.
      ..
      Martin Westermann, Werl

  4. Peter Meckeler
    14. November 2017 am 23:42

    Leider gibt es zu diesem brisanten Thema keinerlei Debatte im Anzeiger. Weder Leserbriefe, von denen es reichlich geben dürfte, noch Kommentare online sind unmöglich, denn hier gibt es erst keinen entsprechenden Artikel.
    Debatte ist aber notwendig, auch in überregionaler Hinsicht. Die wurde jedoch ausgehebelt durch die Verlagerung der Leserbriefe in den Lokalteil. (Anordnung von Chefredakteur Martin Krigar). So haben wir einen Monolog, den eine Handvoll leitende Redakteure mit ihren tausenden Abonnenten führen. Journalismus sollte wahrheitsgemäß informieren und nicht partei-ideologisch „erziehen“. Pädagogen werden vorwiegend in den Schulen benötigt.

  5. Martin Westermann, Werl
    17. November 2017 am 22:17

    ..Geschehen im Supermarkt: POLIZEI HAT ANGEBLICH KEINEN ANRUF ERHALTEN.
    ..
    Nachfolgend mein Leserbrief, dessen Veröffentlichung vom Leiter der Lokalredaktion Werl des SOESTER-ANZEIGERS, der sich hier nicht zum ersten Mal als MEINUNGS-MONOPOLIST zeigt und der hier meines Erachtens klar gegen ALLGEMEIN ANERKANNTE JOURNALISTISCHE GRUNDSÄZTE UND GEGEN DEN PRESSEKODEX VERSTÖßT, abgelehnt worden ist.
    ..
    ..
    Wer in Google die Suchworte „Werl Priester Ungläubiger Schwein“ eingibt, wird anhand der Trefferliste feststellen, dass die Aussage des Werler Propstes zutreffend ist, dass das „üble Geschehen“ im Werler Supermarkt tatsächlich ÜBERREGIONALE AUFMERKSAMKEIT erlangt hat.
    Sogar unter dem Internetauftritt „kath.net“ mit bundesweiter Bedeutung wurde darüber berichtet.
    ..
    In Google wird als zweiter Treffer die Fundstelle von „RUNDBLICK-UNNA.DE“ angeboten.
    Wer diesen Beitrag vom 28.10.217 bis zu Ende liest, wird dort eine Weiterverlinkung zu einem Update-Beitrag bereits vom 02.11.2017 entdecken.
    ..
    Hier wird dem erstaunten Leser, so wie mir auch, mitgeteilt, dass den Redaktionen von Rundblick-Unna und des Hellwegradios nach einer Kontaktaufnahme mit der Kreispolizeibehörde in Soest auf eingehende interne Überprüfung hin mitgeteilt worden ist, dass bei alle in Frage kommenden Telefonnummern (selbst bei der Nummer der Feuerwehr 112) der besagte Hilfeanruf des betroffenen Priesters im Supermarkt zur fraglichen Zeit nicht eingegangen sein soll.
    Gleichzeitig beklagt sich der Polizeisprecher heftig, dass keine anderen Medien hierzu mit der Polizei Kontakt aufgenommen hätten.
    ..
    Auf diesen WIDERSPRUCH angesprochen, habe der Propst Rundblick-Unna mitgeteilt, der betroffene Priester habe die Werler Festnetznummer der Polizei 91000 angerufen.
    ..
    Aus der Tatsache, dass nun zwei sich WIDERSPRECHENDE AUSSAGEN im Raume stehen, kann nur der Schluss gezogen werden, dass eine Aussage wohl NICHT GANZ DER WAHRHEIT ENTSPRECHEN kann.
    ..
    Wer von uns Lesern – in die Lage der Betroffenen versetzt – würde jetzt nicht versuchen, den Vorwurf einer MÖGLICHEN FALSCHAUSSAGE für seine eigene Person entschieden aus der Welt zu räumen?
    ..
    Die EINZELVERBINDUNGSNACHWEISE, die ausgehende Anrufe vom Priester-Handy und die eingehenden Anrufe bei der Polizei festhalten, zur Prüfung bei einer neutralen Person vorzulegen, wäre doch ein geeigneter Weg dazu.
    ..
    Dass dieser Widerspruch in den Aussagen, der bereits am 02.11.2017 durch den Rundblick-Unna thematisiert worden ist, vom Soester-Anzeiger weder mit der Berichterstattung am 07.11.2017 „Propst erklärt den Vorfall als erledigt“, noch im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des offenen Briefes der Eheleute Such am 11.11.2017 „Islamistischen Umtrieben Grenzen aufzeigen“ aufgegriffen wurde und den Werler Lesern nicht mitgeteilt wurde, WIRFT EIN ÄUßERST SCHLECHTES LICHT AUF DIE WERLER LOKALREDAKTION und ist für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass die Lokalredaktion Werl ihrer EIGENEN JOURNALISTISCHEN VERPFLICHTUNG, die Leser über bedeutende Ereignisse objektiv in Kenntnis zu setzen, und auch dem ALLGEMEIN ANERKANNTEN PRESSEKODEX NICHT GERECHT GEWORDEN ist.
    ..
    Völlig unbestritten ist meines Erachtens die berechtigte Forderung der Eheleute Such, dass ISLAMISTISCHEN UMTRIEBEN von Anfang an, auch im ländlichen Werl, ENTSCHIEDEN ENTGEGEN ZU WIRKEN IST.
    ..
    Wer den offenen Brief der Eheleute Such in Gänze liest (vgl. Internetauftritt der Werler Protestwähler), wird feststellen, dass die Eheleute sich in keiner Weise gegen die freie Religionsausübung – gleich welcher Religion – ausgesprochen haben, sondern vielmehr für die gegenseitige Toleranz der Religionen.
    ..
    Bemerkenswert ist vor diesem Hintergrund, dass der Soester-Anzeiger im Gegensatz zum Rundblick-Unna bisher mit keinem Wort berichtet hat, dass auch der stellvertretende Vorsitzende der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Werl e.V. sein Bedauern und seine Solidarität zum besagten Vorfall bekundet hat.
    ..
    Eine Mitteilung, die von viel entscheidenderer Bedeutung ist, als etwa die Mitteilung im Pfarrbrief der Werler Propsteigemeinde vom 05.11.2017, dass auch der Werler Bürgermeister seine Solidarität bekundet hat.
    ..
    Dass nicht auch das Bedauern der Islamischen Werler Gemeinde in diesem Pfarrbrief aufgegriffen worden ist, war laut Mitteilung von Rundblick Unna der frühen Drucklegung des Pfarrbriefes geschuldet.
    ..
    Leider hat es der Verfasser des jetzt aktuellen Pfarrbriefes vom 12.11.2017 versäumt, dieses wichtige Faktum kurz nachträglich zu erwähnen.
    Dies wäre meines Erachtens zur Förderung des oben erwähnten positiven Miteinanders der Religionen wichtig gewesen.
    Und das unabhängig davon, dass man den ganzen Vorgang für sich selbst jetzt als erledigt betrachten möchte.
    ..
    So muss der Verfasser des Pfarrbriefes vom 22.10.2017 bei verständiger Würdigung leider umso mehr den möglichen Eindruck gegen sich gelten lassen, dass er mit der relativ ausführlichen Schilderung des üblen Geschehens im Supermarkt und durch die exponierte Platzierung der Darstellung auf der ersten Seite an erster Position im Pfarrbrief die Bewertung der Leser wohl ganz bewusst in eine ganz bestimmte Richtung lenken wollte.
    ..
    Martin Westermann, Werl

  6. Marc Fischer
    23. November 2017 am 16:23

    Guten Tag,

    der Fall ist noch viel brisanter!

    Die Beleidigung richtet sich nicht nur gegen eine Person (den Pfarrer) sondern gegen das gesamte „christliche Wertesystem“, das in unserer Gesellschaft „noch“ dominiert. Eine Debatte über den Sinn des Glaubens brauchen wir nun nicht zu starten. Bin selbst schon seit einiger Zeit ausgetreten (Skandale, Untreue etc. waren u.a. der Grund) … vertrete allerdings noch ein gewisses Wertesystem mit konservativer Haltung, das mit den Ansätzen des Islams nicht kompatibel ist.

    Selber rechne ich in den nächsten Jahren mit weiteren verbalen und körperlichen Entgleisungen.

    Beste Grüße und gute Besserung 😉

    Marc Fischer

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