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26. August 2019

WP!-Kommentar zur (Sonder-)Ratssitzung vom 10.08.2016 : AfD, NPD, PRO-NRW, DIE RECHTE… AB SOFORT OFFIZIELL „WILLKOMMEN“ IN DER WERLER STADTHALLE-


WP!-Kommentar  zur  (Sonder-)Ratssitzung  vom  10.08.2016 

AfD, NPD, PRO-NRW, DIE RECHTE… AB SOFORT OFFIZIELL  „WILLKOMMEN“ IN WERLER STADTHALLE-

DANK MEHRHEITLICHEM RATSBESCHLUSS VON WERLER SPD, GRÜNEN, CDU, BG, FDP!

Diese wahrlich bemerkenswerte Sonderratssitzung hat es nun ganz offen  an den Tag gebracht! Statt der bisherigen, allgemeinen und offenbar nur zum Wählerstimmenfang  gespielten Empörung, über die Vermietung der Werler Stadthalle an die Alternative für Deutschland, haben ausgerechnet SPD und Grüne sich nun (zusammen mit CDU und BG/FDP) im Werler Rat offiziell  und ausdrücklich für eine Beibehaltung einer generelle Öffnung der Werler Stadthalle für sämtliche Parteien ausgesprochen. Offenbar vollends unter die Palme hat es einige „Antifa-Nachahmer“ gebracht, das ihr dümmliches Theater nun als solches enttarnt wurde.  Mit allgemeingültigen Versatzsprüchen, wie etwa, „Politik braucht öffentliche Räume“ wurde gegen den Antrag der WP! rum-argumentiert , wie „knuffig“, wenn sich ausgerechnet SPD-Leute für die notwendigen „öffentlichen, politischen Räume“, womöglich dann für einen NPD-Bundesparteitag, einsetzen?  Besonders der SPD-Vertreter Lippold brillierte  oberlehrerhaft durch komplett unsinnige und inhaltlich zerzauste Redebeiträge – er meinte sinngemäß, wenn parteipolitische Veranstaltungen nicht ausdrücklich in der bisherigen Nutzungsordnung der Stadthalle erlaubt seien, dann könne man sie doch jetzt auch gar nicht ausschließen…. Nach diesem doch leider recht sinnfreien Kauderwelsch besaß Herr Lippold dann noch die Verstiegenheit, dem WP!-Antrag fehlende „logische Stringenz“ zu unterstellen – man muss sich anhand solcher,  „vernunftsresistenter Geistesergüsse“ wohl wirklich schon einmal ernsthaft fragen, was solche Leute eigentlich in einem Stadtrat verloren haben, oder ob solche Leute vielleicht wirklich einfach nur besser in der Werler „Bütt“ aufgehoben sind? (Der WP!-Fraktionsvorsitzende Fischer riet anschließend Herrn Lippold sehr verständnisvoll und mitfühlend, doch endlich sein Ratsmandat abzugeben, da Lippold zudem offen herumposaunte, er würde demnächst nicht mehr zu derartigen Sondersitzungen der WP! erscheinen.)

Der Werler CDU-Vertreter  Klaus Eifler war leider auch nicht viel überzeugender als sein SPD-Vorredner,  er meinte gar: „er ließe sich nicht kriminalisieren….„ Wie und in welchem Zusammenhang soll ein normal tickender Mensch jedoch solche wirren Aussagen eines Herrn Eifler eigentlich noch verstehen und richtig einordnen? Was hat ein Antrag auf Schließung einer Werler Stadthalle für Parteipolitik mit „Kriminalisierung“ zu tun lieber Herr Eifler? – an solchen Aussagen würden sich wahrscheinlich sogar erfahrene Psychiater die Zähne ausbeißen… ? Zwischen Reinhard Scheer (BG) und dessen Fraktionsvorsitzendem, Siegbert May (BG), kam es  übrigens zu einem bemerkenswerten, direkten Schlagabtausch, wobei Reinhard Scheer den Fraktionsvorsitzenden May deklassierte, ihn sowohl inhaltlich, als auch rhetorisch  einfach nur blass und langatmig aussehen ließ!  (Über diese hoch-kontroverse Diskussion  innerhalb der BG-Fraktion wurde übrigens in der Berichterstattung kein Sterbenswörtchen verloren! Will man hier etwa den Eindruck erhalten, May sei mit seinen  Ansichten in der BG unumstritten?)  Ja und dann kam noch ein peinlicher Redebeitrag des Fraktionsvorsitzenden May hinzu, wo er meinte, einen zwei Jahre alten Leserbrief gegen die WP! ganz allgemein zum Besten geben zu müssen. Das er den damaligen Leserbrief „Fischer verlässt Fischer“  offenbar noch nicht einmal richtig kannte, ist sicherlich  eine Sache, dass ein Bürgermeister einen Abgeordneten May jedoch einfach Beiträge gewährt, die nichts mit der  Sache der Tagesordnung zu tun haben, dies ist ganz eindeutig ein  Fehlverhalten von Seiten der Sitzungsleitung und die hat der Bürgermeister! Das der WP!-Fraktionsvorsitzende Fischer Herrn May  daraufhin aufforderte, den entsprechenden Leserbrief , wenn dann bitte wenigstens inhaltlich richtig wiederzugeben… was für eine „Ungehörigkeit“!? (Das Personen aus dem CDU-Lager zur selben Zeit unsachlich und beleidigend „dazwischenriefen“ – darüber konnte man leider nirgendwo etwas lesen!) 

Nein, wenn der Hintergrund nicht so ernst gewesen wäre, man hätte wohl den Eindruck gewinnen können, es handele sich hier  nur um eine schlechte Realsatire von mitunter völlig überforderten, höflich formuliert: maximal uninformierten, „Kommunalpolitik-Darstellern“? Höhepunkt all dieser kruden Argumentationsversuche gegen den WP!-Antrag war dann noch die Feststellung des SPD-Vorderen Stache, man benötige die Halle ja regelmäßig für die eigenen Veranstaltungen.  Dumm nur für Herrn Stache, dass anschließend gleich heraus kam, dass in den gesamten letzten sechs Jahren, – dies wurde zumindest von der Werler Verwaltung auf  Nachfrage von Reinhard Scheer (BG)  bestätigt – die Werler Stadthalle überhaupt nur ein einziges Mal für eine derartige, parteipolitische Veranstaltung genutzt wurde! Sehen so glaubwürdige Argumente aus lieber Herr Stache?   Und der Gipfel dieser neuerlichen „Tragik-Komödie“ war anschließend dann leider noch die übliche Berichterstattung eines gewissen „Chefredakteurs“, der sich wieder einmal vollkommen im Schreibton vergriff, persönlich beleidigende Stimmungsmache betrieb, wesentliche Aspekte der  Sitzung einfach nicht berichtete, pathetisch kommentierte „ein CDU-Politiker habe  die  Familie im Nordseeurlaub alleine lassen müssen“ ( DA KOMMEN EINEM JA FAST DIE TRÄNEN – Fakt ist, weder der Bürgermeister noch Klaus Eifler,  mussten zu dieser Sitzung erscheinen, offenbar wollten sie es, denn es gab genug Vertreter für sie!), kritische Fragen von Bürgern in der Fragestunde in der Berichterstattung als „Beleidigungen“ diffamierte,   und sich als Gipfel seines selbstherrlichen „Verständnisses von Pressefreiheit„ in einem  wirren  Kommentar  zu der  Forderung verstieg,  jetzt müsse die Gemeindeordnung NRW mal quasi prompt geändert werden, damit solche Sonderratssitzungen zukünftig unmöglich würden. Zitat M. Dietz/Soester Anzeiger; „Kommentar“ vom 12.08.2016:“ Dieser Abend sollte als Musterbeispiel dafür dienen, die nordrhein-westfälische Gemeindeordnung auf den Prüfstand zu stellen. Das eine Mini-Fraktion eine solche Sitzung erzwingen kann, ist unerträglich…“ Falsch lieber Herr Dietz… wer solche „Kommentare“ schreibt, zeigt in höchst entlarvender Art und Weise, was er von gelebter, kommunaler Demokratie und dem Recht von politisch Andersdenkenden hält –  Wer soll solche „Presse“ eigentlich  dann noch ernst nehmen, eine „Presse“ die sogar die Dreistigkeit besitzt,  die Einschränkung demokratischer Rechte Andersdenker mit populistischen Kommentaren auf unterem Stammtischniveau zu propagieren… ? Wer so schreibt, der vertraut offenbar blind auf die Unwissenheit seiner Leserschaft?

Freiheitliche Presse ist grundsätzlich wichtig – wer jedoch nur die halbe Wahrheit berichtet, der zerstört die ganze Wahrheit bereits zu 100 Prozent und beschädigt/verhindert zudem die ohnehin schwierige  Urteilsfindung der Wähler  in ganz erheblichem Maße! (Nur eine ganz massive Unwissenheit über viele politische Zusammenhänge, Missstände und Hintergründe dürfte die wahre Erklärung für die aktuellen Wahlausgänge sein – hat hier etwa auch  Presse „wahre Wunder“ gewirkt? Laut verschiedener Studien weiß fast die Hälfte der Deutschen nicht, wofür eigentlich Erst- und Zeitstimme überhaupt gut sind! Viele Wähler kennen nicht einmal die Namen oder Parteizugehörigkeit von Spitzenpolitikern. Das z.Bsp. Kurt Beck SPD-Chef war, wussten ein Jahr nach dessen Amtsantritt, im April 2006, z.Bsp. nur 35 Prozent! Die wenigsten Bürger kennen überhaupt die Kompetenzen der Volksvertretungen in Bund, Ländern und Kommunen und bei einer „EU“ geben  immerhin 47 Prozent aller Deutschen vor, das EU-System zu verstehen, wobei anschließend zwei Drittel die Mitgliedschaft in diesem unbekannten Gremium begrüßen…. )

ALLE MACHT GEHT VOM VOLKE AUS – ABER WO GEHT SIE HIN…?
(Bertholt Brecht)

Wie ist es möglich, wenn in einer Demokratie Parteien an die Macht gewählt werden, die mit „EURO“, Eurorettung, Rente ab 67, Kriegseinsätzen, dem Thema „Vermögenssteuer“ , der Zerstörung des einstigen Sozialstaates, einer systematischen Vermögensumverteilung  etc. … permanent Entscheidungen gegen die Mehrheit des eigenen Volkes getroffen haben und weiterhin treffen?  Demokratie braucht ehrliche Presse, aber wo gibt es diese ehrliche Presse eigentlich, wenn jede Form von Presse einer massiven, ökonomischen Abhängigkeit  unterworfen ist ?

 

Der ehemalige Chefredakteur der New York Times, John Swinton, fand einst drastische Worte zur angeblich unabhängigen und freien Presse. Swinton sagte hierzu anlässlich eines Festbanketts: „ So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse.  Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt hier nicht einen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer Papierausgabe erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft des Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen. Sie wissen das, und ich weiß das – was also soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse ? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene.Wir sind Marionetten.Wir ziehen die Strippen und wir tanzen an den Strippen. „   Es wäre sicherlich einmal sehr interessant, die Meinung eines Herrn Dietz zu diesen Aussagen eines einstigen Chefredakteurs der NEW YORK-TIMES,  zu erfahren?  :))

Der Werler Geistliche, Pastor Rausch, hat in der Samstagsausgabe des Soester Anzeigers übrigens seine persönlichen Eindrücke über diese Ratssitzung in Form eines sehr harschen Leserbriefes unter dem Titel: „Parlamentarische Demokratie funktioniert so nicht“, veröffentlicht. Herr Rausch ist kein Mitglied der WP! – aus diesem Grunde und im Interesse einer möglichst objektiven Darstellung der mitunter ungeheuerlichen Geschehnisse fügen wir hier noch den betreffenden Leserbrief von Pastor Rausch zum besseren Gesamtverständnis an.

Artikel

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre WP!

5 Antworten “WP!-Kommentar zur (Sonder-)Ratssitzung vom 10.08.2016 : AfD, NPD, PRO-NRW, DIE RECHTE… AB SOFORT OFFIZIELL „WILLKOMMEN“ IN DER WERLER STADTHALLE-”

  1. Martin Westermann
    15. August 2016 am 22:40

    BÜRGERMEISTER LEHNT IN EINWOHNERFRAGESTUNDE IN DER AUßERPLANMÄßIGEN RATSSITZUNG EINE ENTSCHULDIGUNG FÜR SEINE „VERHEIMLICHUNG“ DES ZWEITEN BUCHUNGSTERMINS DER „AfD“ AB.
    ..
    Weil der Leiter der Lokalredaktion des Soester-Anzeigers die Veröffentlichung meines Leserbriefes vom 11.08.2016 abgelehnt hat, möchte ich diesen hier MÖGLICHEN INTERESSENTEN zur Verfügung stellen:
    ..
    1.) Erstaunt und enttäuscht habe ich an der Berichterstattung im Soester-Anzeiger über die außerplanmäßige Ratssitzung eine Mitteilung darüber vermisst, dass der Bürgermeister in der Einwohnerfragestunde öffentlich eine Entschuldigung dafür abgelehnt hat, dass der zweite Buchungstermin – wie ich und nicht wenige Werler subjetiv meinen – bewusst von der Stadtverwaltung verheimlicht worden ist.
    ..
    Hier noch einmal zur Klarstellung: Die Kritik richtet sich nicht gegen die Vermietung der Stadthalle an die AfD als solches, die rechtlich nicht zu verhindern ist, sondern vielmehr gegen die „Verheimlichung“ dessen.
    ..
    Auch nach der gestrigen Ratssitzung muss bei vielen Bürgern weiterhin der Eindruck bestehen, dass die Stadtverwaltung nach eigenem Bekunden an guten und nicht an schlechten Nachrichten interessiert ist (vgl. Soester-Anzeiger vom 27.09.2014 ) und dass sie ihrer Pflicht zur frühzeitigen, umfassenden und sachgerechten Information der Bürger nicht in ausreichendem Maße nachkommt.
    ..
    Vor dem Hintergrund der äußerst kritischen Kommentierung des Leiters der Lokalredaktion und der Berichterstattung (09.07.2016) ist die Nichterwähnung der verweigerten Entschuldigung umso mehr verwunderlich.
    ..
    Hier möchte ich zur Erinnerung an einige Passagen daraus erinnern, die die deutlich verfehlte Informationspolitik der Stadtverwaltung beschreiben: „Instinktlos“, „peinlich“, „unfassbar“, „unter den Teppich kehren“, „Paukenschlag im Rat“, „nur durch Zufall“, „Ratsmitglieder völlig überrascht“.
    ..
    Weiter wurde im heutigen Bericht nicht erwähnt, dass es der BÜRGERMEISTER trotz dieser Vorkommnisse und als Konsequenz daraus in der Einwohnerfragestunde ABGELEHNT HAT hat, dass sich die Stadtverwaltung öffentlich und nicht nur im stillen Kämmerlein ein QUALIFIZIERTES LEITBILD FÜR EINE TRANSPARENTE UND AKTIVE ÖFFFENTLICHKEITSARBEIT auferlegt, die nicht nur positive Nachrichten vermittelt und nicht erst dann tätig wird, wenn sie nach Sachverhalten gefragt wird oder sich Sachverhalte nicht mehr „verheimlichen“ lassen.
    ..
    ..
    2.) Ein verständiger Dritter wird eingestehen, dass bestimmte Fragestellungen in der Einwohnerfragestunde in ihrer Gewichtung und Zielrichtung erst durch die Vorabschilderung von Sachverhalten und auch subjektiven Eindrücken verständlich werden.
    ..
    Dass mich der BÜRGERMEISTER hierbei – wie so oft und im Gegensatz zu anderen Fragestellenden – schon nach wenigen Sekunden IN UNGEHÖRIGER WEISE UNTERBROCHEN HAT, steht im krassen Widerspruch zu seinen gestrigen Äußerungen, er wolle sich bei jeder passenden Gelegenheit inhaltlich mit anderen politischen Meinungen – insbesondere der der AfD – auseinandersetzen.
    ..
    Wer meint, die Äußerung kurzer subjektiver Eindrücke von zeitlichen Umfang von ca. 1 Minute zu jeder Einzelfrage über Vorkommnisse in Politik und Verwaltung nicht zulassen zu müssen, braucht sich nicht wundern, wenn SICH VIELE BÜRGER NACH ALTERNATIVEN UMSEHEN, die ihre Eindrücke ernstnehmen und darauf reagieren.
    ..
    ..,
    3.) KEIN GUTES BILD UND KEINE VERTRAUENSWÜRDIGE POSITION HAT HERR CANISIUS ALS LEITER DER ABTEILUNG FÜR ÖFFENTLICHKEITSARBEIT in der Einwohnerfragestunde ABGEGEBEN, in der er sich unwissend stellte und mitteilte, er könne sich nicht daran erinnern, dass meine eMail vom Vortag an ihn direkt adressiert worden sei und er auch direkt mit „Sehr geehrter Herr Canisius“ angesprochen worden war, obwohl beides der Fall war.
    ..
    Mit dieser eMail wollte ich in Erfahrung bringen, ob und wann die Stadtverwaltung möglicherweise bestimmte Parteien-Vertreter vorab (d.h. vor dem zufälligen öffentlichen Bekanntwerden in der Ratssitzung am 07.07.2016) informiert worden hatte.
    ..
    Martin Westermann, Werl

  2. B.P.
    15. August 2016 am 23:16

    Hallo liebe Leute! Tja von den Grünen und der SPD bin ich da schon echt enttäuscht! Dachte, die wären eindeutig gegen eine AfD und so in der Stadthalle? Die mitunter wirklich unsachliche und parteiische Art von Herrn Dietz ist inzwischen in Werl auch kein Geheimnis mehr… – ich höre von vielen Leuten, dass sie die Zeitung nicht mehr ernst nehmen oder sogar gleich ganz abbestellen… Wäre trotzdem schade, wenn wegen diesem journalistischen Stil eines schwarzen Schafes Werl demnächst keine eigene Zeitung mehr hätte? Was Herrn Dietz zu seinen Dauerentgleisungen treibt… man kann es wohl nur vermuten!? Einen Gefallen tut er sich meiner Meinung nach damit absolut nicht mehr… der Bestand seiner Zeitung sollte ihm mehr am Herzen liegen, schon aus Verantwortung für die anderen Mitarbeiter. Und wenn eure WP Recht hat, dann wird auch ein Dietz das nicht ändern… offenbar will er das einfach nur nicht wahr haben…?

  3. Olli
    16. August 2016 am 07:06

    Weiter so…. von mir aus könnt ihr jede Woche zwei Sondersitzungen machen! Mich ärgert in dieser Stadt so einiges, besonders diese Arroganz und Abgehogenheit vieler Ratsvertreter finde ich inzwischen zum Kotz… ich fühle mich von der Werler Politik schon lange verarscht und dann diese absolut unverschämten Grundsteuern hier, macht doch da bitte auch mal endlich mehr Druck! Und wenn Herr Dietz einen auf Rumpelstilzchen macht, dann ist das eh nur ein sicheres Indiz für einen guten Ratsantrag. Ich lach mich schlapp, wenn ausgerechnet so einer sich über
    euren Fraktionsvorsitzenden aufregt…. Es heißt doch wohl nicht umsonst als Redensart: „Er lügte, wie gedruckt“….. und manche Journalisten
    dürften wohl inzwischen echte Probleme haben, mit ihren riesen Pinocchionasen noch gerade durch irgendeine Tür zu kommen…. ?

  4. Kerstin
    16. August 2016 am 17:37

    Habe den Antrag im Radio mitbekommen, wieso stimmt eine SPD in Werl eigentlich so unglaublich dämlich ab, nachdem die AfD jetzt doch sogar schon zwei mal da ist? Da kann sich Werl wohl demnächst bestimmt noch auf ganz andere „Besucher“ freuen. Habe den Beitrag hier aufmerksam gelesen…. und finde ihn auch super-witzig geschrieben – gefällt mir absolut, dass ihr kein Blatt vor den Mund nehmt… sowas ist heute leider wirklich total selten! Liebe Grüße

  5. Martin Westermann
    16. August 2016 am 22:17

    ÖFFENTLICHE BLOßSTELLUNG DES HERRN RAUSCH VERBIETET SICH.
    Wieder einmal hat der SOESTER-ANZEIGER EINEN LESERBRIEF NICHT VERÖFFENTLICHT.

    Der Leiter der Lokalredaktion für Werl hatte Herrn Rausch in seinem Kommentar „Sondersitzung: Die Rolle der Medien“ vom 12.08.2016 ganz massiv kritisiert.
    Meiner Bitte an den CHEFREDAKTEUR des WESTFÄLISCHEN ANZEIGERS und damit auch des SOESTER-ANZEIGERS, Herrn KRIGAR persönlich, meinen Leserbrief zu veröffentlichen, der nun KRITIK an der völlig überzogenen Reaktion des Redakteurs selber äußert und Herrn Rausch als aktiven Christen beschreibt, der sich nicht nur mit leeren Worthülsen engagiert gegen Hass und gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzt, wurde – ERWARTUNGSGEMÄß – nicht entsprochen.
    ..
    Für Interessierte nachfolgend der Leserbrief:
    ..
    Nein, das hat eine mutige und engagierte Person, wie Herr Rausch, der sich als Privatmann und nicht als führendes Mitglied der evangelischen Gemeinde – wie es wohl immer durch die Betonung seiner früheren Tätigkeit suggeriert werden soll – immer wieder GEGEN HASS und GEGEN FREMDENFEINDLICHKEIT und FÜR EIN MENSCHLICHES MITEINANDER nicht nur in leeren Worthülsen, sondern ehrlich und auch IN KONKRETEN TATEN öffentlich ausspricht und tatkräftig einsetzt, wirklich nicht verdient.
    ..
    Herr Rausch ist nicht mehr eine sogenannte „Person der Öffentlichkeit“. Anders wie führende Kommunalpolitiker, führende Personen der Stadtverwaltung und wie der Leiter der Lokalredaktion, die sich mitunter alle gefallen lassen müssen, dass sie sofort öffentlich massiv angegangen werden.
    ..
    Bei Letzterem hätte es meines Erachtens der Anstand verboten, Herrn Rausch vorzuwerfen, er stelle sich sogar gegen die PRESSEFREIHEIT, nur weil er eine vielleicht „ungenaue“ und nicht bis ins Letzte durchdachte Formulierung gewählt hat.
    Herr Rausch hatte schließlich bewusst zu Beginn seiner Einwohnerfragen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er seine Fragen nicht schriftlich formuliert hätte, die jetzt Grundlage für seine Äußerungen und Fragen sein könnten.
    ..
    Muss man einem LEITER DER LOKALREDAKTION, der nicht wie Herr Rausch „adhoc“ aus der Situation heraus Formulierungen aussprechen musste, sondern den ganzen Tag über seine Formulierungen für seinen Kommentar nachdenken konnte, hier nicht „TENDENZIELLE BÖSWILLIGKEIT“ vorhalten, wenn Herr Dietz Herrn Rausch nunmehr so massiv und weit überzogen kritisiert.
    ..
    Herr Rausch hätte es aufgrund SEINES GELEBTEN CHRISTLICHEN UND DEMOKRATISCHEN MENSCHENBILDES und aufgrund seines Engagements in dieser Positionen verdient gehabt, dass er vor der Publizierung einer solchen öffentlichen Bloßstellung zur Klarstellung und ggf. zur Relativierung seiner Äußerung vom Leiter der Lokalredaktion gehört worden wäre.
    ..
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies erfolgt ist.
    ..
    Herr Rausch und andere Bürger hatten in der Einwohnerfragestunde unter anderem geäußert, dass es viele Bürger so empfinden, dass viele Politiker nicht mehr die subjektiven Empfindungen und Eindrücke in weiten Teilen der Bürgerschaft aufnehmen, um sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen und ggf. darauf zu reagieren.
    (Ist dies vielleicht mit ein Grund für den so nicht erwarteten Zulauf bei der AfD ?).
    ..
    Dies zeigt sich auch an der gerade geschilderten Problematik.
    ..
    Ich habe Herrn Rausch so verstanden, dass er die zu enge Verbindung zwischen bestimmten führenden Personen der Politik und der Zeitung kritisieren wollte.
    ..
    Herr Dietz hat es hier versäumt, die Empfindungen von Herrn Rausch aufzugreifen und grundsätzliches Verständnis dazu zu äußern, dass in der Tat Sorgen über ein „BESTIMMTES GESCHMÄCKLE “ aufkommen könnten und es im Hinblick auf die erforderliche NEUTRALE BERICHTERSTATTUNG und die FAIRE KOMMENTIERUNG der Medien bedenklich werden könnte, wenn die VERBINDUNGEN ZWISCHEN MEDIEN UND POLITIK ZU ENG UND VERTRAUT werden, insbesondere wenn sich eine solche ausgesprochene Vertrautheit mit einer bestimmten Partei entwickelt.
    ..
    Das allgemein bekannte Sprichwort „MAN BEISST NICHT IN DIE HAND, DIE EINEN FÜTTERT“ kommt nicht von ungefähr und sagt an dieser Stelle alles aus.
    ..
    Martin Westermann, Werl

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